neues aus der werkstatt.
seit mittwoch dieser woche haben wir mal wieder zwei praktikanten in der werkstatt. die ersten drei tage waren vielversprechend; ich glaube, es wird eine gute erfahrung für uns alle werden. sie werden für 10 wochen bleiben, das ist die normale dauer eines solchen berufspraktikums im rahmen der ausbildung zum metallgestalter (findet hier in den allermeisten fällen an schulen statt).
die letzten beiden praktikanten (die im frühling da waren) haben eine ganze menge geduld erfordert, und letztlich denke ich, sie haben nicht verstanden, worum es ging und geht. im finnischen ist das wort 'praktikum' sogar noch so schön verständlich übersetzt in das, was es sein soll, nämlich 'arbeitsübung'. leider fehlte es besagten auszubildenden noch an der für diesen beruf notwendigen einstellung, die der schlüssel zu allem anderen ist.
keiner verlangt von praktikanten/lehrlingen, daß sie schon alles beherrschen. sie sollen aber wißbegierig sein und bereit, gewisse regeln zu akzeptieren, und sich ihrer stellung bewußt sein, denn ihre wichtigste aufgabe ist zu lernen. ich habe zu anfang meiner lehrlingszeit nicht sehr viel auf traditionen im handwerk gegeben, insbesondere die hierarchie lehrling-geselle-meister, bemerke aber immer deutlicher, daß eine auf gegenseitigem respekt beruhende und richtig verstandene akzeptanz dieser hierarchien dem eigenen lernprozess nur günstig sein kann. ein lehrling muß sich von einem meister sicher nicht gefallen lassen, immer nur den hof kehren zu müssen, aber er muß verstehen, daß ein meister in den meisten fällen die größere berufs- und lebenserfahrung hat, und es somit für den meister angemessen ist zu reden und lehren, wohingegen der lehrling in erster linie zuhören und anwenden soll. auf diese weise können beide lernen und erfahrung sammeln. ich zitiere hier einen finnischen komponisten: 'aber ich weiß, es wird zu meinem späteren guten sein.'
die letzten beiden praktikanten (die im frühling da waren) haben eine ganze menge geduld erfordert, und letztlich denke ich, sie haben nicht verstanden, worum es ging und geht. im finnischen ist das wort 'praktikum' sogar noch so schön verständlich übersetzt in das, was es sein soll, nämlich 'arbeitsübung'. leider fehlte es besagten auszubildenden noch an der für diesen beruf notwendigen einstellung, die der schlüssel zu allem anderen ist.
keiner verlangt von praktikanten/lehrlingen, daß sie schon alles beherrschen. sie sollen aber wißbegierig sein und bereit, gewisse regeln zu akzeptieren, und sich ihrer stellung bewußt sein, denn ihre wichtigste aufgabe ist zu lernen. ich habe zu anfang meiner lehrlingszeit nicht sehr viel auf traditionen im handwerk gegeben, insbesondere die hierarchie lehrling-geselle-meister, bemerke aber immer deutlicher, daß eine auf gegenseitigem respekt beruhende und richtig verstandene akzeptanz dieser hierarchien dem eigenen lernprozess nur günstig sein kann. ein lehrling muß sich von einem meister sicher nicht gefallen lassen, immer nur den hof kehren zu müssen, aber er muß verstehen, daß ein meister in den meisten fällen die größere berufs- und lebenserfahrung hat, und es somit für den meister angemessen ist zu reden und lehren, wohingegen der lehrling in erster linie zuhören und anwenden soll. auf diese weise können beide lernen und erfahrung sammeln. ich zitiere hier einen finnischen komponisten: 'aber ich weiß, es wird zu meinem späteren guten sein.'

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